Dresden Gruna – liebenswerter Wohnort für unsere Dresdner

Wirtschaft, Kultur, Soziale Zentren und engagierte Bürger

Heute möchte ich kurz meinen Heimatort vorstellen, Dresden Gruna. Seit über 10 Jahren lebe ich mit meiner Tochter in einer hübschen Siedlung mit tollen Nachbarn. Wir schätzen die Nähe zur City, das Bummeln durch den Großen Garten. Mit dem Fahrrad sind wir oft an der Elbe, oder fahren von hier aus in die schöne Sächsische Schweiz.

Die Geschichte des Stadtteils Dresden Gruna

reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als der Ort erstmals urkundlich erwähnt wurde. Ursprünglich war Gruna ein kleines Bauerndorf, das von Landwirtschaft geprägt war. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Industriestandort, insbesondere für die Textilindustrie.

Im 19. Jahrhundert erlebte Gruna einen wirtschaftlichen Aufschwung durch die Ansiedlung von zahlreichen Unternehmen u.a. der Zigarettenfabrik und weiteren Industriebetrieben. Die Bevölkerungszahl stieg stark an und der Stadtteil wuchs kontinuierlich. Viele historische Fabrikgebäude aus dieser Zeit sind noch heute erhalten und prägen das Stadtbild von Gruna. Im Gebiet Junghansstraße, Kipsdorfer und Bärensteiner Straße befand sich die oben erwähnte Zigarettenfabrik, die heute von Sozialen Einrichtungen, Unternehmen, Vereinen und Wohnraum geprägt ist.

Die Gartenheimsiedlung Gruna wurde 1920 bis 1926 gebaut

Besonders fasziniert mich immer wieder ein Spaziergang entlang des Kanals durch die Gartenheimsiedlung. Die Siedlung, entworfen von den Dresdner Architekten Paul Beck unter der Leitung von Max Oertel, besticht durch ihre traditionelle Bauweise mit dezent eingesetzten expressionistischen Elementen. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist der Hauseingang Am Grüngürtel, der mit kunstvollen Schmuckformen wie Kreis, Dreieck und Rechteck in Putztechnik gestaltet wurde. (siehe Wiki).

Das als Rathaus bezeichnete Gebäude der Genossenschaft zeichnet sich durch einen Mittelrisalit aus, der die Fassade gliedert und sechs konkave Wölbungen aufweist. Die Siedlung wirkt nach außen hin geschlossen, öffnet sich jedoch im Inneren mit einer harmonischen Abfolge von Straßen, Plätzen und Gartenhöfen. Jeder Wohnung ist ein eigener Garten im Hofbereich zugeordnet.

Obwohl die Siedlung im Krieg teilweise zerstört wurde, erfolgte anschließend ein weitgehender Wiederaufbau. Bis 1990 war sie jedoch zunehmend dem Verfall ausgesetzt. Erst durch die Modernisierung und Instandsetzung nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten durch die Wohnungsgenossenschaft Aufbau Dresden eG bis zum Jahr 2003 erstrahlt die Siedlung heute wieder in neuem Glanz. Dabei wurden auch Lücken, die beim Wiederaufbau nach 1945 entstanden waren, mit historisierenden Gebäuden geschlossen.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Gruna stark zerstört, vor allem durch Luftangriffe auf die nahegelegene Rüstungsindustrie in Dresden. Nach dem Krieg wurde der Stadtteil wieder aufgebaut und entwickelte sich zu einem Wohngebiet mit einer vielfältigen Wirtschaftsstruktur.

Heute ist Gruna ein lebendiger Stadtteil mit einer interessanten Geschichte, die in den Straßen und Gebäuden des Viertels sichtbar ist. Der Stadtteil hat sich im Laufe der Zeit gewandelt, Unternehmen wie das Frauenhofer Institut, SOLARWATT u.a. haben sich im Stadtteil angesiedelt.

Mittlerweile leben fast 13.000 Bürgerinnen und Bürger in Dresden Gruna.

Wer mehr über die Geschichte von Dresden Gruna erfahren möchte, kann das Stadtmuseum besuchen, welches auch Einblicke in die Vergangenheit des Stadtteils bietet. Auch Spaziergänge durch die Straßen von Gruna können dazu beitragen, die Geschichte und Entwicklung des Viertels besser zu verstehen.

Ich liebe das Wandeln entlang der Kanäle, beginnend an der Schieferburg, sehr. Vorbei an der herrlichen Bauhaussiedlung mit seinen Gärten gelangt man so bis ans Elbufer.

Der Findlingsbrunnen ist Treff der Generationen

Die Volkssolidarität Dresden setzt übrigens seit vielen Jahren regelmäßig mit dem Brunnenfest Gruna kulturelle Akzente. Gerade in 2023 haben wir das 17. Fest veranstaltet. Stolz darf ich sagen, dass ich dieses maßgeblich vorbereiten durfte und auch moderiert habe. In Zusammenarbeit mit vielen anderen Verbänden, Institutionen und der evangelischen Kirche gestalteten wir ein Fest, das von über 3.500 Gästen besucht wurde.

Sie sehen, ich liebe mein Viertel, meine Stadt. Und natürlich darf ich Ihnen versprechen, dass ich mich dafür einsetzen werde, dass unser schönes Viertel schön bleibt und noch schöner wird, für unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder!

Sie haben Anregungen und Ideen, wie ich meinen Wahlkampf erfolgreich gestalten kann? Gern nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

Beste Grüße Ihre

Kathleen Parma

PS. Gestatten Sie mir noch einen Hinweis. Im Team des WK 6 ist mit Anke Wendrich eine engagierte Dresdnerin, die sich  zur Wahl stellt. Ich kann dies nur unterstützen, denn ich habe sie bisher als jemanden wahr genommen, der vor Ort sehr aktiv ist.

Findlingsbrunnen Dresden Gruna, Vorstand Volkssolidarität Dresden Herr Seifert
Kathleen Parma organisierte das 17. Brunnenfest in Gruna

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